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Fettabsaugung Bochum
Fettabsaugung in der Tumeszenz-Lokalanästhesie
Mit Hilfe der Fettabsaugung - Sculpturing - gelingt es, die Form und Silhouette bestimmter Körperregionen zu modellieren.
Unschöne Fettpolster, die häufig durch sportliche Aktivität und Diät nicht beseitigt werden können, sollen dauerhaft entfernt werden. In den letzten Jahren konnten bezüglich des Verfahrens der Fettabsaugung wesentliche Fortschritte und Verbesserungen erzielt werden.
So wird die Operation nicht mehr in risikoreicher Vollnarkose sondern in örtlicher Betäubung - Tumeszenz-Lokalanästhesie - durchgeführt.
Darüber hinaus brauchen aufgrund der örtlichen Betäubung im Normalfall keine zusätzlichen Narkose- oder Schmerzmittel verabreicht zu werden. Die Fettabsaugung - Bodysculpturing - ist die geeignete Methode, um Fettpölsterchen (z.B. Reithose) bei normalgewichtigen Personen dauerhaft zu entfernen.
Sie ersetzt aber keine Diät, d.h. es werden nur Regionen behandelt, die vorher durch eine Diät nicht beeinflusst werden konnten.
Technik der Fettabsaugung
Nach Betäubung des Gewebes durch die Tumeszenzlösung, wird eine stumpfe Kanüle vorsichtig über zwei 5 bis 10 mm lange Schnitte in das Unterhautfettgewebe eingeführt. Diese Hautschnitte fallen in der Regel nach wenigen Wochen nicht mehr auf. Über die Hautschnitte wird jetzt mit einer Spezialkanüle -Vibrationskanüle- das Fettgewebe dauerhaft und vorsichtig abgesaugt. Durch die schonende Absaugung besteht kaum die Gefahr der Verletzung von Nerven oder größeren Blutgefäßen. Die sog. "Vibrationskanüle" hat die Absaugtechnik wesentlich verfeinert. Wie oben beschrieben wird eine vibrierende Kanüle in das Fettgewebe eingebracht, um das Fett gleichmäßig abzusaugen. Somit werden in der Umgebung befindliche Nerven, Gefäße und Lymphbahnen maximal geschont.
Vorteile der Tumeszenz-Lokalanästhesie
Bei der Tumeszenz-Lokalanästhesie (tumescere, lat.: aufblasen) werden große Mengen einer verdünnten Lokalanästhesie-Lösung ins Unterhautfettgewebe gespritzt. Sowohl das Ausmaß der Blutung während der Operation, als auch die postoperative Schwellung nach der Operation wird werden durch die Tumeszenz-Lokalanästhesie enorm vermindert. Die Ihnen entnommen Fettzellen können aufgearbeitet und gereinigt werden. Die so gewonnen Fettzellen können später dann zur Eigenfett Therapie für die Faltenkorrektur genutzt werden (Lipotransfer).
Was muss ich als Patient vor der Operation beachten ?
Am Operationstag müssen Sie nicht nüchtern sein; ein leichtes Frühstück oder Mittagessen ist sogar erwünscht. Informieren Sie uns bitte falls Sie neue Medikamente eingenommen haben ! Bitte organisieren Sie bereits im Vorfeld eine Abholung nach der Operation. Von längeren Autofahrten raten wir generell ab (Thrombosegefahr) und empfehlen Ihnen deshalb eine Übernachtung bei uns oder in einem nahe gelegenen Hotel. Es ist ratsam, sich am Operationstag bequem zu kleiden, da Sie durch die Tumeszenz-Lösung und den Kompressionsverband zunächst etwas voluminöser sind. Weil die großen Menge an Tumeszenz-Lösung in den ersten 24 Stunden wieder teilweise als Flüssigkeit aus den Hautschnitten herausläuft, sollten Sie Kleidung tragen, die auswaschbar ist. Bitte bedenken Sie, das eine Reduzierung des eventuellen Zigarettenkonsums im Vorfeld der Operation eine Verbesserung der Durchblutung und Wundheilung bewirken kann.
Nach der Operation
Am nächsten Tag können Sie, falls es unbedingt nötig vielleicht sogar schon wieder Auto fahren. Nach 2 bis 3 Tagen ist bei vielen unserer Patienten leichtes Arbeiten bereits wieder möglich. Bewegung ist sehr wichtig, da nur so die Tumeszenz-Lösung ablaufen kann. Gegen einen kleinen Spaziergang ist nichts einzuwenden. Eine zu starke körperliche Belastung sollten Sie jedoch vermeiden Nach einer Woche können die abgesaugten Stellen mit der flachen Hand dann leicht massiert werden. Nach 2 bis 4 Wochen sind in der Regel alle Blutergüsse und Schwellungen zurückgegangen. Das endgültige postoperative Ergebnis kann Sie bereits nach 3 bis 6 Monaten erwarten, da bis zu diesem Zeitpunkt noch Straffungseffekte in Ihrem Gewebe stattfinden. Nach der Operation müssen Sie eine spezielle Kompressionshose tragen. Diese hat den Zweck, das Unterhautfettgewebe zusammenzudrücken, damit sich in den schmalen Tunneln, die bei der Fettabsaugung entstehen, keine Flüssigkeit ansammelt und somit ein gleichmäßiges Ergebnis der Fettabsaugung gewährleistet ist. Die Kompressionshose soll mindestens 1 Monat lang getragen werden.
Hinweis - Probleme nach der OP
Wie bei jeder Operation kann es auch nach der Fettabsaugung in seltenen Fällen zu starken Schmerzen, Fieber, Blutung oder Rötungen kommen. In diesem Fall wenden Sie sich bitte unverzüglich an uns. Feine Hautunregelmäßigkeiten können gelegentlich als Folge der Fettabsaugung auftreten, sie werden durch die Tumeszenz-Technik jedoch minimal gehalten. Schwere Komplikationen wie Blutung, Thrombose und Lungenembolie, Infektion des betroffenen Hautareals, dauerhafter Gewebeverhärtung und Hautverfärbung, Fettembolien, allergische Reaktionen oder auch ausgeprägte Dellenbildung sind äußerst selten.
Mehr hierzu im Aufklärungsbogen als Download [34 KB]
Vorher / Nachher
Zum Schluss noch ein Hinweis
Eine Fettabsaugung kann zwar Ihr Erscheinungsbild verändern und Ihr Selbstvertrauen erhöhen, aber sie wird kein perfektes Idealbild produzieren. Bevor Sie sich für die Fettabsaugung entscheiden, sollten Sie sorgfältig Ihre Erwartungen überdenken und mit uns darüber sprechen. Eine hundert prozentige Garantie auf ein bestimmtes Ergebnis gibt es nicht.
Wenn Sie eine Fettabsaugung in Erwägung ziehen, wird Ihnen dieses Informationsblatt bereits Grundinformationen über die Behandlungsmethode geben.
Natürlich können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen. Bevor man sich zu einem operativen Eingriff entschließt, sollte immer ein individuelles, informatives und sachliches Gespräch mit dem jeweiligen Operateur erfolgen. |
FAQ Fettabsaugung
Lipo steht als Abkürzung für das Fettgewebe, Repair für „Reparieren“ im übertragenen Sinn:
Es handelt sich um ein Kombinationsbehandlungskonzept, mit dem Unregelmäßigkeiten und Verformungen des Fettgewebes verbessert und eine harmonische Gesamtsilhouette (wieder-) hergestellt werden kann.
Der Begriff wurde von Herrn Dr. Sommer, der sich auf derartige Eingriffe spezialisiert hat, geprägt. (Publikation Liporepair Hautarzt)
Unregelmäßigkeiten im subkutanen Fettgewebe können unterschiedlichste Ausmaße und Auslöser haben wie zum Beispiel Bindegewebserkrankungen oder als Folge von Verletzungen und Entzündungen.
Auch Fettgewebserkrankungen können zu umschriebener Vermehrung oder Schwund des subkutanen Fettgewebes führen.
Der häufigste Grund für Unregelmäßigkeiten wie Wellen und Dellen im Fettgewebe sind heutzutage aber unzufriedenstellende Ergebnisse nach vorangegangener Liposuktion (Fettabsaugung).
Gerade Patienten, die mit älteren Liposuktionsverfahren behandelt wurden, stellen sich häufig mit zum Teil sehr stark welligen oder unregelmäßigen Resultaten mit der Frage nach Korrektur vor.
Mit dem heutigen Operationsstandard der Liposuktionschirurgie gelingt entsprechend erfahrenen Operateuren in den meisten Fällen das Erreichen ästhetisch hochgradig zufriedenstellender Ergebnisse, trotzdem gibt es aber auch hier immer wieder Fälle, bei denen das Behandlungsergebnis des Ersteingriffes nicht den Erwartungen von Patient und Therapeuten entspricht.
Fettgewebsdeformitäten stören die Harmonie der Körpersilhouette und können den Betroffenen oft stark in seinem Selbstbewusstsein beeinträchtigen.
Hierdurch hat sich ein zunehmender Bedarf nach korrigierenden Eingriffen entwickelt und es entstand das Konzept des Liporepairs.
Oder: „man braucht eine zarte Hand…“
Mit dem heutigen Operationsstandard der Liposuktionschirurgie gelingt entsprechend erfahrenen Operateuren in den meisten Fällen das Erreichen der gewünschten Ergebnisse. Trotzdem gibt es immer wieder Fälle, bei denen das Behandlungsergebnis des Ersteingriffes nicht den Erwartungen von Patient und Therapeuten entspricht. Auch Patienten, die mit älteren Liposuktionsverfahren behandelt wurden, stellen sich häufiger mit zum Teil sehr stark welligen oder unregelmäßigen Resultaten zur Korrektur vor.
Unregelmäßigkeiten nach Fettabsaugungen können in Form von Dellen und Wellen auftreten, Der folgenschwerste Fehler ist die so genannte „Übersaugungen“ (es wird zu viel Fett entfernt und man sieht die Muskelstränge durch die Haut). Diese Fehler können dabei Folge der Operationstechnik, des angewendeten Betäubungsverfahrens oder der verwendeten Instrumente sein. Natürlich können auch die Gewebeverhältnisse des jeweiligen Patienten eine Rolle spielen: bei weichem Fett- und Bindegewebe resultieren eher Unregelmäßigkeiten. Über dieses erhöhte Risiko muss ein erfahrener Operateur vor dem Eingriff entsprechend aufklären und besonders vorsichtig vorgehen.
Übersaugung : Es wird zu viel Fettgewebe entfernt; man sieht die Muskelstränge durch die Haut. Häufig bei Fehllagerungen, zu langem Saugen an einer Stelle.
Dellen und Wellen : Unregelmäßige Absaugtechnik, Verwendung zu dicker Kanülen, Verwendung von zu wenig Tumeszenzlösung .
Unharmonisches Ergebnis : Gewichtszunahme nach der Liposuktion: die nicht abgesaugten umgebenden Areale können mehr Fett aufnehmen
Hängen der Haut : Zerstörung des Bindegewebsapparates durch zu wenig Tumeszenzlösung, veraltete Kanülentechnik; Aber: auch bei korrektem Vorgehen bei bestimmten Gewebetypen möglich
Unregelmäßigkeiten können entstehen, wenn das Fettgewebe vor der Absaugung nicht optimal vorbereitet war (z.B. bei so genannten „trockenen Absaugungen“ ohne Tumeszenzlösung). Bei Absaugung in Vollnarkose ist das gewünschte häufige Umlagern der Patienten, um von allen Richtungen gleichmäßig saugen zu können sowie das aktive Muskelanspannen der Patienten nicht möglich. Dies kann zu unregelmäßigen Ergebnissen oder Übersaugungen führen. Bei Verwendung zu dicker Kanülen können bleibende sichtbare Rillen auftreten. Wird zu lange an einer Stelle oder in einer Ebene gesaugt, kann hier postoperativ eine Einsenkung entstehen. Wichtig ist es auch, fließende Übergänge zu schaffen zu den umgebenden Arealen und den dreidimensionalen Aspekt des Körpers (ähnlich einem Bildhauer) nicht aus den Augen zu verlieren. Hierzu gehört viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die dazu führen, dass das Resultat einer Fettabsaugung nicht den Erwartungen entspricht.
Für das Vorgehen beim Liporepair stehen eine Reihe moderner Behandlungsverfahren zur Verfügung, die isoliert oder in Kombination angewendet werden können.
Das optimale Vorgehen wird für jeden Patienten individuell festgelegt.
In den letzten Jahren gelang die Entwicklung von Korrektureingriffen, die für den Patienten wenig belastend und riskoarm sind.
Folgende Eingriffe haben sich zur Korrektur von Fettgewebsunregelmäßigkeiten bewährt:
- Vibrations- und/oder laserassistierte Liposuktion (link Liposuktion)
- Lipotransfer / Liporecycling von Eigenfett (link Eigenfett)
- Liposhifting (Zylan, Blugerman)
- Subcision
Das Konzept des Liporepairs stellt die individuell angepasste Kombination dieser Verfahren zur Korrektur von Fettgewebsdeformitäten dar.
Die bei veralteten Absaugmethoden häufig beobachtete Zerstörung des subkutanen Bindegewebsstützgerüstes durch z.B. großkalibrige Kanülen oder „trockene“ Absaugtechniken führte in einer Reihe von Fällen zu einem Hängen der Haut und zu unregelmäßigen Resultaten.
Durch Einsatz von so genannten Vibrationskanülen konnte die Schonung des bindegewebigen Halteapparates des Fettgewebes in den letzten Jahren entscheidend verbessert werden. Dabei wird die absaugende Kanüle durch ein Handstück in Schwingung (Vibration) versetzt.
Durch die hohe Schwingungsfrequenz der Kanülen kann aufgrund unterschiedlicher Trägheit nur das aufgeweichte Fett dem jeweils für kürzeste Zeit an einer Stelle wirksam werdenden Sog der Kanülen folgen. Feste Strukturen widerstehen aufgrund ihrer deutlich höheren Trägheit dem vorübergehenden Sog. Blut- und Lymphgefäße sowie das subkutane Bindegewebsstützgerüst werden so geschont. Letzteres hat eine tragende Bedeutung im weiteren Wundheilungsverlauf, insbesondere in Hinblick auf das Zurückziehen der Haut nach dem Eingriff. Tatsächlich bewirkt die vibrationsassistierte Liposuktion gewebestraffende Effekte. Diese Beobachtung führte dazu, dass eine korrekt und vorsichtig durchgeführte VAL inzwischen als Korrekturverfahren empfohlen werden kann.
Der gewebeschonende Effekt der Vibrationsassistierten Liposuktion kann in geeigneten Fällen mit der neu entwickelten Methode der laserassistierten Liposuktion noch unterstützt werden. Dabei wird durch den Einsatz von Lasersonden das Fettgewebe optimal auf die Lösung/Absaugung vorbereitet.
Das Einspritzen von körpereigenem Fett hat sich einen festen Platz in der Behandlung von Gewebedefekten und Falten gesichert. Neben der Möglichkeit, auch für große Defekte nahezu beliebig viel Material zu gewinnen, besteht ein entscheidender Vorteil der Eigenfett-Retransplantation im fehlenden Allergierisiko.
Beim Liporecycling (Fettgewebstransfer nach Sattler und Sommer) wird das Eigenfett, das während einer normalen Liposuktion gewonnen wird, entweder sofort zur Unterspritzung verwendet oder erst eingefroren und nach Bedarf wieder genutzt.
Die interne Mobilisation und Verlagerung von Fettgewebe ist eine relativ neue Methode. Dabei wird an Stellen mit vermehrtem Fett dieses durch Kanülen oder Spatel mobilisiert und in die Empfängerregionen (z.B. eine Delle) umverteilt.
Das Fett bleibt dabei im Körper. Die Verwendung eines Spezialgerätes erleichtert den Vorgang (Micro Graft Fat Cutter nach Blugerman): Der Micro Graft Fat Cutter schneidet dabei in seinem vorderen Anteil über kleine Löcher Mikro-Fettgewebsgrafts (kleine Unterhautfett-Gewebestücke) aus dem Gewebe. Diese werden aber nicht nach außen abgesaugt, sondern durch ein größeres Loch am Ende des Cutters als Mikrofetttransplantat wieder im Gewebe platziert.(1)
Die Umverteilung in das vorbereitete Rezeptorareal kann bei direkt benachbarten Arealen dann von außen durch sanfte Massage erfolgen.
Bei größerem Abstand zwischen Spender- und Empfängerregion können die Mikrografts der Spenderregion mit schwachem Sog in Spritzen gesaugt und dann durch großkalibrige Kanülen in die Empfängerregion eingebracht und dort verteilt werden.
Um das verschobene Fett in der gewünschten Position zu halten, werden nach dem Eingriff ober- und unterhalb der behandelten Stelle fixierende stramme Tape-Verbände angelegt.
Unregelmäßigkeiten im Fettgewebe können auch durch operations – oder verletzungsbedingte Narben verursacht werden. Gerade im Bereich des Abdomens finden sich häufig eingezogene Narben zum Beispiel nach Blinddarm-Operation oder Kaiserschnitt, die auch nach Liposuktion als hässlich eingezogene Areale imponieren.
Bei der Subcision wird ein solcher Narbenbereich nach Setzen einer örtlichen Betäubung mit einer Kanüle oder einem Fadenskalpell, die die narbigen Bindegewebsstränge in allen Ebenen löst, unterfahren und die Verwachsungen in der Tiefe gelöst. Hierdurch findet eine deutliche Glättung der Hautoberfläche statt.
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