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Botox heißt jetzt VISTABEL

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Unter dem Handelsnamen Vistabel hat Botulinumtoxin Typ A die Zulassung für die Behandlung der mittleren bis stark ausgeprägten vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen (Glabella) bei Männern und Frauen unter 65 Jahren erhalten, wenn diese Falten eine erhebliche psychologische Belastung für den Patienten darstellen.
Vistabel ist damit das einzige in Deutschland für die ästhetische Medizin zugelassene Botulinumtoxin.
Das Präparat VISTABELL ist ab März erhältlich. Die Behandlung ist ein einfaches, minimal-invasives Verfahren.
Kleinste Mengen des gereinigten Proteins werden direkt in die betroffenen Muskelpartien injiziert und entspannen die hyperaktiven Muskeln, die die unerwünschten Falten hervorrufen können.
Die Injektionen sind für die Patienten nahezu schmerzfrei.
Eine Wirkung tritt 24 bis 48 Stunden später ein und hält bis zu vier Monate an.
Botulinumtoxin Typ A ist ein gereinigtes Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird.
Es ist als Botox unter anderem für die medizinischen Indikationen Blepharospasmus (Augenkrampf), zervikale Dystonie (Schiefhals) und vermehrtem Schwitzen (Hyperhidrose) zugelassen.
Vistabel und Botox basieren auf dem gleichen Wirkstoff und sind auch in der Formulierung identisch.

Der einzige Unterschied besteht in der Packungsgröße.
Während Botox in Fläschchen mit 100 Einheiten erhältlich ist, wird Vistabel zur Faltentherapie in kleineren 50-Einheiten-Fläschchen angeboten.
Diese Menge ist auf den konkreten Bedarf von Ärzten und Patienten bei der Behandlung der Glabellafalten (Falten an der Stirn / zwischen den Augen) ausgerichtet.
Die unterschiedliche Namensgebung wurde gewählt, um klar zwischen der ästhetischen und therapeutischen Nutzung des Medikamentes differenzieren zu können.

Eine medizinische Indikation verlangt in der Regel eine höhere Dosis. Zudem ist der Gebrauch eines Arzneimittels für kosmetische Faltenbehandlung medizinisch gesehen nicht notwendig.
Botox wurde bisher oft unzulässig zur Faltenbehandlung eingesetzt.
Das Botulinum Toxin A bewirkt eine zeitlich befristete Lähmung der injizierten Muskeln, was zu einer Straffung der Glabellahaut führt.

Die Faltenbehandlung mit VISTABELL ist ein einfaches, nicht-chirurgisches Verfahren, bei dem der muskelentspannende Wirkstoff mittels feinster Injektionsnadeln in minimalen Mengen in ausgewählte Muskeln oder aber die Haut (beim Schwitzen - dann Präparatename BOTOX) injiziert wird.
Beim vermehrten Schwitzen hat BOTOX schon länger eine Zulassung.
In vielen Fällen ist die Hyperhidrose ( krankhaftes Schwitzen) eine Krankheit.
Dann zahlen die Krankenkassen die Behandlung.
Eine gute Beratung bezüglich des vermehrten Schwitzens und insbesondere das Ausschöpfen anderer therapeutischer Möglichkeiten vor der Behandlung mit Botox oder dem operativen Absaugen der Schweißdrüsen in einer Operation ist aber wichtig.
Erste Ergebnisse der Behandlung sind innerhalb von 3-5 Tagen zu sehen, erreichen ihre vollständige Ausprägung nach ca. 10 Tagen und halten 3-4 Monate in günstigen Fällen auch deutlich länger an.
Weil die Haut 6 Wochen zur vollständigen Erneuerung benötigt, werden Sie das optimale Ergebnis erst nach dieser Zeit sehen können.
Anders gesagt, die Falten verschwinden nicht durch das Vistabel sondern erst später durch die Entspannung verursachte fehlende Bewegung.
Nicht selten ist auch ein Wiederholen der Therapie bis zu einem Wunschergebnis notwendig. Erhaltungstherapien sind die Regel.
Wichtig ist, dass Patienten sich gut informieren. Nicht alle "Therapeuten" sind gleich gut - Spezialist für die Haut ist im Allgemeinen der Dermatologe. Vor Botoxparties und anderen Unsitten muss gewarnt werden.

Wichtig sind:
- Beratung und Aufklärung durch einen gut ausgebildeten Spezialisten
- Therapieplanung die Wünsche und Ziele des Patienten mit einbezieht
- Kosten immer vorher festlegen - Photos fertigen lassen
- Behandlung
- Kontrolle der Ergebnisse

Die Beratung kostet Zeit, die Behandlung selber geht schnell. Ein bisschen Geduld ist allerdings gefragt, denn wie gesagt dauert es einige Tage, bis der Wirkstoff seine Wirkung entfaltet.

Bitte beachten Sie: Es kann und wird nie Garantien für ein Ergebnis geben können. Außerdem kann es auch unter VISTABEL und BOTOX zu Nebenwirkungen kommen die nie zu 100% ausgeschlossen werden können aber doch sehr selten sind - daher ist eine gute Vorabinformation wichtig.

Aufklärungsbogen Download [27 KB]

Dosis facit venenum - (Die Dosis macht das Gift)
Paracelsus (1493 - 1541)

FAQ Botulinumtoxin

Was ist Botulinumtoxin?
Botulinumtoxin Typ A – vielen besser als Botox bekannt – ist ein Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. Die Wissenschaft kennt bisher sieben Variationen des Botulinumtoxins, die so genannten Serotypen A, B, C, D, E, F und G. In der Medizin wird vor allem Botulinumtoxin Typ A als hochwirksames verschreibungspflichtiges Medikament eingesetzt – und zwar sowohl zur effektiven und sicheren Behandlung von Falten als auch zur Therapie schwerer neurologischer Bewegungsstörungen und krankhaftem extremen Schwitzen unter den Achseln. Heute ist das Arzneimittel in über 70 Ländern für mehr als 20 verschiedene Indikationen zugelassen.

Wie wirkt Botulinumtoxin bei der Faltenkorrektur?
Durch ständige Aktivität der mimischen Muskeln können sich im Laufe des Lebens in der darüber liegenden Haut Falten eingraben, zum Beispiel Zornesfalten über der Nase, Stirnfalten oder Lachfalten an den Augenwinkeln (als Krähenfüsse bekannt).
Da Botulinumtoxin die Muskelkontraktion durch Blockade des hierfür nötigen Botenstoffes vermindert, führen Botulinumtoxininjektionen in die betreffende Muskulatur zu einer dosisabhängigen Entspannung. Als Folge der Muskelentspannung glätten sich auch die Falten oder verschwinden vollständig, wenn sie noch nicht allzu tief eingegraben waren.

Für welche Falten ist Botulinumtoxin besonders gut geeignet?
Aufgrund seines Wirkmechanismus (Muskelentspannung) wirkt Botulinumtoxin besonders gut bei Falten, die durch häufigen, meist unbewussten Muskelzug entstehen wie zum Beispiel Stirnfalten (Entstehen oft beim konzentrierten Gucken) oder auch durch Mimik bedingte Falten (Lachfalten).
Der klassische Anwendungsbereich für Botulinumtoxin sind Falten des oberen Gesichtsdrittels, also um die Augen und auf der Stirn.
Botulinumtoxin kann aber auch störende Falten seitlich des Nasenrückens (im englischen „bunny lines“ genannt) oder kopfsteinpflasterartige Grübchen am Kinn glätten.
Neuere Anwendungsbereiche sind stark hervortretende Muskelstränge am Hals oder durch Muskelzug bedingte Falten im Decolleté.
Die sichere Anwendung bei neueren Indikationen ist in der Erprobung.

Wie sieht die Behandlung mit Botulinumtoxin aus?
Zunächst einmal legen Patient und Arzt gemeinsam fest, welche Region und wie stark behandelt werden soll.
Die Injektion erfolgt mit genau geeichten Spritzen und sehr dünnen Nadeln. Dabei können vorübergehend leichte Schmerzen auftreten.
Damit sich keine kleinen Blutergüsse an den Einstichstellen bilden, wird danach noch für einige Minuten „komprimiert“ (d.h. fest auf diese Stellen mit einem Tupfer gedrückt) und eventuell ein bisschen gekühlt.

Kann ich nach der Behandlung gleich wieder unter Menschen?
Ja. Das einzige, was man nach einer Botulinumtoxininjektion sieht, können die kleinen Einstichstellen und selten kleinste Blutergüsse sein, falls feine Hautgefäße verletzt wurden.
Diese Veränderungen können auf Wunsch problemlos überschminkt werden und sind spätestens nach wenigen Tagen komplett verschwunden.

Wann und wie lange wirkt Botulinumtoxin?
In den meisten Fällen tritt der Behandlungseffekt nach 48 – 72 Stunden auf, der maximale Effekt wird nach 1 – 2 Wochen erreicht. Selten kann es bis zum Einsetzen der Wirkung auch länger dauern.
Die Blockade an der Übertragungsstelle zwischen Nerv und Muskel hält in der Regel 4 – 6 Monate. Dann haben sich die durch Botulinumtoxin bedingten Veränderungen wieder zurückgebildet. Entsprechend lang bleibt auch das faltenglättende Resultat der Injektion bestehen. Falls erwünscht, kann die Behandlung wiederholt werden.

Können bei einer kosmetischen Anwendung von Botulinumtoxin Nebenwirkungen auftreten?
Die Injektion von Botulinumtoxin ist bei Konsultation eines erfahrenen Behandler eine sehr sichere und gut verträgliche Methode zur sanften Faltenglättung.
Als Folge der Injektion kann es zu kleinen Blutergüssen oder Schwellungen kommen.
Vorübergehendes Unwohlsein, Müdigkeit oder Kopfschmerzen wurden beschrieben (es gibt aber auch viele Fälle, in denen sich Kopfschmerzen bessern).
Extrem selten kommt es zu allergischen Reaktionen, Juckreiz oder Hautausschlag.
Extrem selten sind ferner unangenehme Komplikationen wie das vorübergehende Herabhängen von Augenbraue oder Oberlid, oder kurzfristige Sehstörungen. um diese Risiken weitgehend auszuschließen, sollte die Injektion von einem erfahrenen, gut ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden.
Sämtliche Nebenwirkungen - so wie die Wirkung von Botulinumtoxin - sind zeitlich beschränkt.

Gibt es Erfahrungen über die Langzeitwirkungen?
Botulinumtoxin wird seit fast 30 Jahren und in relativ hohen Dosen zur Behandlung krankhafter Muskelverkrampfungen (Spasmen) eingesetzt.
Aus diesen Erfahrungen weiss man, dass Botulinumtoxin keine langfristigen Nebenwirkungen hervorruft.
Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass nach dem Abklingen der Botulinumtoxinwirkung keine bleibenden Veränderungen an den Nerven oder Muskeln resultieren, alles sieht wieder aus wie zuvor.
Die Behandlung von Falten mit Botulinumtoxin stellt zwar eine relativ neue Anwendung für Botulinumtoxin dar, wird aber ebenfalls bereits seit 1989 durchgeführt, ohne dass je Hinweise für langfristige Nebenwirkungen auftraten.
Wenn vor der Anwendung von Botulinumtoxin zur Faltenkorrektur mit der Begründung gewarnt wird, dass keine ausreichenden Erfahrungen über langfristige Therapiewirkungen vorliegen, ist dies also unzutrefffend.

Besteht bei kosmetischer Anwendung des Botulinumtoxins die Gefahr einer „Vergiftung“ (Botulismus)?
Botulinumtoxin ist ein sehr wirksames und dadurch auch potentiell gefährliches Gift.
Eine Vergiftung ist aber, wie bei allen Stoffen, vom Verabreichungsweg und der Dosis abhängig.
Das Bild einer Vergiftung mit Botulinumtoxin, der sogenannte Botulismus, wird bei Aufnahme größerer Mengen in den Organismus (zum Beispiel bei Lebensmittelvergiftungen) beobachtet.
Da bei der kosmetischen Anwendung kleinste Mengen in umschriebene Muskelareale gespritzt werden und dort vor Ort gebunden werden (also gar nicht in den Kreislauf und Gesamtorganismus gelangen), kann eine Vergiftung hierbei nicht auftreten.

Kann man die Faltenkorrektur mit Botulinumtoxin beliebig oft wiederholen ?
Für die kosmetische Anwendung wurde bisher kein Nachlassen der Wirkung bei wiederholten Anwendungen beschrieben. Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass sich die durch Botulinumtoxin bedingten Veränderungen nach einigen Monaten komplett zurückbilden.
Daher müssen keine Nebenwirkungen bei wiederholter Anwendung befürchtet werden.

Muss man bei wiederholten Anwendungen mit einem Nachlassen der Wirkung und damit einer Dosissteigerung zum Erreichen eines Effektes rechnen?
Nein. Wie oben dargestellt, wirkt Botulinumtoxin nur vorübergehend. Nach Beendigung der Wirkung ist weder vom Wirkstoff noch von seinen Effekten an den Nerven etwas nachzuweisen.
Da ein ruhig gestellter Muskel aber meist etwas schwächer wird ( denken Sie an einen geschienten Arm im Gips) wird oft eher weniger Wirkstoff benötigt, um bei regelmäßigen Anwendungen den gleichen muskelentspannenden Effekt zu erreichen.

Wann sollte keine Behandlung mit Botulinumtoxin durchgeführt werden?
Aus Sicherheitsgründen wird von einer Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit abgeraten.
Bei bekannten mit Muskelschwäche einhergehenden Grunderkrankungen (zum Beispiel der Myasthenia gravis) oder Blutgerinnungsstörungen sollte ebenfalls nicht mit Botulinumtoxin behandelt werden.

Gibt es noch andere Anwendungsgebiete für Botulinumtoxin?
Häufiger und in sehr viel höheren Dosierungen wird Botulinumtoxin zur Behandlung neurologischer oder muskulärer Störungen mit Muskelverkrampfungen eingesetzt.
Als wirkungsvoll hat es sich in den letzten Jahren in der Behandlung des übermäßigen Schwitzens (Hyperhidrose) und bei einige Patienten mit Spannungskopfschmerz und Migräne erwiesen.

Neuigkeiten zur Anwendung von Botulinumtoxin-A
- Sicheres Medikament statt Gift
- Entspannter Gesichtsausdruck statt Mimikstarre
- Muskelentspannung statt Lähmung
Daher: seit 2006 Zulassung in Deutschland in der Faltenbehandlung

Fälschlicherweise wird Botulinumtoxin Typ A häufig als Gift bezeichnet. Diese weit verbreitete Fehleinschätzung basiert wahrscheinlich auf der Tatsache, dass Botulinumtoxin in nicht aufbereiteter Form und Dosis giftig ist. Dagegen handelt es sich bei stark verdünntem, als Medikament aufbereitetem Botulinumtoxin Typ A um ein sicheres und wirksames Arzneimittel, bei dessen Anwendung nur sehr selten vorübergehende Nebenwirkungen auftreten. Um einen Menschen damit zu vergiften, müsste dieser wahrscheinlich mehr als 3.000 Flaschen des Medikaments trinken. Es gilt also auch hier die Regel von Paracelsus aus dem Jahr 1538: „Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist“.

Belegt ist die Sicherheit und Wirksamkeit von Botulinumtoxin Typ A durch langjährige medizinische Forschung und Anwendungserfahrung, die bereits 1989 zur ersten Zulassung als Medikament führte. Seither hat sich die Substanz bei der Behandlung schwerer neurologischer Bewegungsstörungen, wie zum Beispiel dem „Schiefhals“ (zervikale Dystonie), als Mittel der ersten Wahl etabliert.

Aufgrund der zwischenzeitlich vorliegenden klinischen Erfarungen und aussagekräftiger Studien, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Botulinumtoxin Typ A in der Faltenbehandlung beweisen, wurde der Wirkstoff unter dem Handelsnamen Vistabel® vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) seit Januar 2006 in Deutschland zur Faltentherapie zugelassen. Inzwischen liegt auch für ein weiteres Botulinumtoxin A Präparat (Dysport®) eine entsprechende Zulassung vor.

Infoquelle: DGBT - Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V.



Kurskonzept und Kurstermine der DGBT

Botulinumtoxin- enthaltende Präparate werden seit vielen Jahren national und international in der ästhetischen Medizin eingesetzt. In Deutschland ist seit Januar 2006 mit VISTABEL® erstmals ein Arzneimittel mit Botulinumtoxin Typ A in einer ästhetischen Indikation (Therapie der Glabellafalte) arzneimittelrechtlich zugelassen. Im Juli folgte die Zulassung von Dysport® für die entsprechende Indikation.

Es ist zu erwarten, dass, basierend auf dieser Zulassung und dem hierdurch erleichterten Zugang zu einer entsprechenden Therapie, die Anzahl der Anwender und der durchgeführten Therapien deutlich ansteigen wird.

Bei richtiger Anwendung ist die Therapie mit Botulinumtoxin A ein sicheres, effektives Verfahren. Nebenwirkungen sind auf eine fehlerhafte Anwendung zurückzuführen.

In der Vergangenheit gab es eine Vielzahl von diversen, uneinheitlichen Kursen.

Gerade für Neueinsteiger in die Methode sind aber einheitliche Behandlungsrichtlinien entscheidend. Ziel muss es sein, durch entsprechende Ausbildung und Information die Behandlungen maximal sicher zu gestalten und ein insgesamt hohes Behandlungsniveau sowie eine hohe Patientensicherheit zu erhalten.

Für zukünftige Patienten ist eine Orientierungshilfe, mit der sie die Qualifikation des Behandlers abschätzen können, von großem Wert. Bisher sind Patienten meist einer Inflation von Informationen von nicht-ärztlicher Seite ausgesetzt.

Im Dezember 2005 wurde die Deutsche Gesellschaft für ästhetische Botuliumtoxin-Therapie (DGBT) gegründet, die die Erforschung und Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen in der Botulinumtoxin-Therapie bei ästhetischen Indikationen zum Ziel hat.

Ein zentrales Anliegen der DGBT ist es, Ärzten fachgruppenübergreifend durch eine fundierte und standardisierte Aus- und Fortbildung einen sicheren Einstieg in das Behandlunsgverfahren zu ermöglichen.

Zu diesem Zweck strebt die DGBT standardisierte, ärztekammerzertifizierte Schulungen an.

Die Ausbildung soll in Form eines aufeinander aufbauenden Currciculums mit theoretischer und praktischer Wisssensvermittlung und Überprüfung erfolgen.

Die zertifizierte Schulungen zum Einsatz von Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin hat zum Ziel, aktuellen und zukünftigen Injektoren eine standardisierte, am aktuellen Stand des Wissens orientierte Aus- und Weiterbildung anzubieten, die die Qualität und Sicherheit der Anwendung von Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin sicherstellt.

Es wurde ein einheitliches Kurs-Curriculum entwickelt, an das sich die Ausbilder halten müssen. Da großer Wert auf didaktisch hochwertige Fortbildung gelegt wird, werden auch die Präsentations-Folien und alle Theorie-Inhalte standardisiert und den Referenten zur Verfügung gestellt.

Das Curriculum wird an den Ergebnissen der deutschen Konsensusgruppe ausgerichtet und gemäß den neuesten Entwicklungen und Erkenntnissen regelmäßig aktualisiert.

Die Referenten sind ihrerseits langjährige Experten des Verfahrens, die ihr theoretisches und praktisches Können durch aktive Mitgliedschaft in Fachgesellschaften und klinischer Erfahrung erworben haben und bereits Erfahrungen im Unterrichten haben.

Der Absolvent soll über Möglichkeiten und Grenzen der ästhetischen Botulinumtoxin-Therapie. Bescheid wissen und die gängigen Indikationen mit deren Injektionstechniken in Theorie und Praxis beherrschen.

Gesamtkurskonzept der DGBT

Name Zweitägiger Gesamtkurs Zertifizierungskurs
Zielgruppe Neueinsteiger Erfahrene Anwender
Aufbau/Dauer 2 x 7h 5h
Teilnehmerzahl 15 15
Erreichbare Zertifizierung DGBT:„Zertifizierter Anwender für ästhetische Botulinumtoxin-Therapie“ DGBT:„Zertifizierter Anwender für ästhetische Botulinumtoxin-Therapie“

Zweitägiger Gesamtkurs Curriculum Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie

Teilnehmer: Neueinsteiger aller Fachrichtungen
Dauer: 2 x 7 St

Durchführung durch jeweils zwei Referenten
Zu erreichende Zertifizierung durch DGBT: „Zertifizierter Anwender für ästhetische Botulinum-Toxin-Therapie“
Zu erreichende Zertifizierung durch LÄK: Punkte gemäß Kat C

Zielgruppe:
Ärzte aller Fachrichtungen, die Neueinsteiger sind.
Idee: Teilnehmer müssen sich für beide Veranstaltungen (= Gesamtcurriculum) anmelden.
Zwischen dem ersten und zweiten Kurstag wird eine Anwendungsphase von einigen Monaten gelegt.

Rationale:
Standardisierte Ausbildung mit theoretischer/ praktischer Überprüfung um hohes Ausbildungsniveau und Sicherheit der Methode zu gewährleisten

Geplanter Aufbau

1. Kurstag: Basis 2. Kurs-Tag: Advanced
Ziel:

Gezielter Kurs zum Erlernen der einzigen zugelassenen Indikation (Glabella)

Rationale:

Intensivkurs mit tatsächlichem Erlernen des Handlings und der Injektionstechnik zum Überwinden von Start- und Berührungsängsten

Erster Schritt mit echter „Anfängerindikation“ erhöht Sicherheit der Anwendung

Inhalte s. Curriculum
Ziel:

Darstellung der restlichen Indikationen oberes Gesichtsdrittel sowie der bewährten Indikationen des unteren Gesichtsdrittels (Perioral, Kinn, Platysma)

Rationale:

Nach Beherrschen der Grundtechnik Erlernen weiterer sicherer Indikationen

Auch hier praktische „Abschlußprüfung“

Inhalte s. Curriculum
Bescheinigung über Teilnahme an Basiskurs

LÄK-Zertifizierung C
LÄK-Zertifizierung C
DGBT-Zertifizierung :„Zertifizierter Anwender für ästhetische Botulinumtoxin-Therapie“ DGBT-Zertifizierung :„Zertifizierter Anwender für ästhetische Botulinumtoxin-Therapie“

Zertifizierungkurs für erfahrene BTX-Anwender



Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen. Die Teilnehmer müssen die Teilnahme an mindestens einem Kurs zum Thema ästhetische Botulinumtoxin-Therapie durch eine renommierte Fachgesellschaft oder im Rahmen eines Fachkongresse nachweisen; Wissen um die gängigen Indikationen der ästhetischen Botulinumtoxin-Therapie sowie Behandlungserfahrung wird vorausgesetzt.

Rationale: Refresher- sowie Fortbildungskurs über Neuerungen /aktuellen Stand mit theoretischer/ praktischer Überprüfung um hohes Ausbildungsniveau und Sicherheit der Methode zu gewährleisten

Zu erreichende Zertifizierungen:
Durch DGBT: Zertifizierung als „Zertifizierter Anwender für ästhetische Botulinumtoxin-Therapie“
Durch LÄK: Kat C

Studien


Carruthers et al.:
J Am Acad Dermatol 2002 Jun; 46 (6): 840-849:
Vistabel Studie 1 Eine multizentrische, doppel-blinde, randomisierte, placebo-kontrollierte Studie über die Wirksamkeit und Sicherheit von Botulinumtoxin Typ A bei der Behandlung von Glabellafalten

Maurício de Maio: J Cosmetic & Laser Ther 2003; 5: 210-212:
Vistabel Studie 2 Botulinumtoxin in Verbindung mit anderen Verjüngungsverfahren

Sommer et al.: Dermatol Surg 2003; 29: 456-460:
Vistabel Studie 3 Patientenzufriedenheit nach einer Behandlung mit Botulinumtoxin bei dynamischen Gesichtsfalten

Lowe et al.: Dermatol Surg 2005; 31: 1651-1654:
Vistabel Studie 4 Vergleich von zwei Botulinumtoxin Typ A Formulierungen bei Behandlung von Glabellafalten:
Doppelblinde, randomisierte Pilotstudie.

Alastair Carruthers, MD, und Jean Carruthers, MD:
Vistabel Studie 5 Überblick über die Langzeitsicherheit von Patienten, die mit Botulinumtoxin Typ A bei kosmetischer Anwendung behandelt wurden.


Weitere Studien:

Belhaouari L, Gassia V, Lauwers F.: Frontal muscular balance and botulinum toxin. Ann Chir Plast Esth 2004; 49 (5): 521-526

Carruthers J & A, Cohen J.: A prospective, double-blind, randomized, parallel-group, dose-ranging study for botulinum toxin type A in female subjects with horizontal forehead rhytids. Dermatol Surg 2003; 29 (5): 461-7

Carruthers J & A.: The effect of full-face broadband light treatments alone and in combination with bilateral crow’s feet botulinum toxin type A chemodenervation. Dermatol Surg 2004; 30: 355-366

Carruthers J & A.: Long-term safety review of subjects treated with botulinum toxin type A for cosmetic use. EADV Nov 2004 PO 2.18

Carruthers J & A, Lowe N.: One year, randomized, multicentre, two-period study of the safety and efficacy of repeated treatments with botulinum toxin type A in patients with glabellar lines. J Clin Res 2004; 7: 1-20

Coleman-Moriarty K.: Indications and limitations of cosmetic botulinum toxin type A. Op Tech in Oculoplast, Orb & Reconstruct Surg 2001; 4 (2): 81-8

Cox SE, Finn JC, Stetler L et al.: Development of the facial lines treatment satisfaction questionnaire and initial results for botulium toxin type A treated patients. Dermatol Surg 2003; 29: 444-449

Fagien S.: Botox for the treatment of dynamic and hyperkinetic facial lines and furrows: adjunctive use in facial aesthetic surgery. Plast Reconstr Sur 2003; 112: 40S-54S

Finn JC, Cox SE, Earl ML.: Social implications of hyperfunctional facial lines. Dermatol Surg 2003; 29: 450-455

Knize DM.: Muscles that act on glabellar skin: a closer look. Plast Recon Surg 2000; 105: 350-61

Lowe N.: A randomized comparative pilot study of the efficacy and safety of two botulinum toxin type A preparations for glabellar lines treatment. EADV Nov 2004

Lowe N, Ascher B, Heckmann M et al.: Double-blind, randomized, placebo-controlled, dose-response study of the safety and efficacy of botulinum toxin type A in subjects with crow’s feet. Dermatol Surg 2005; 31: 257-262

Patel MP, Talmor M, Nolan WB.: Botox and collagen for glabellar furrow. Ann Plast Surg 2004; 52: 442-447

Sommer B, Zschocke I, Bergfeld D.: Satisfaction of patients after treatment with botulinum toxin for dynamic facial lines. Dermatol Surg 2003; 29: 456-460

Zimbler MS, Nassif PS.: Adjunctive applications for botulinum toxin in facial aesthetic surgery. Facial Plast Surg Clin North Am 2003; 11: 477-482

Supplements:
Advances in the use of botulinum toxin. Dermatol Surg. May 2003; 29 (5)

Consensus recommendations on the use of botulinum toxin type A in facial aesthetics. Plast Reconstr Surg. November 2004; 114: No. 6







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