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Die Straffung der Gesichtshaut:
Die Gesichtshaut verliert im normalen Alterungsprozeß an Hautelastizität und die Muskulatur des Unterhautgewebes erschlafft.
Es bilden sich kleine, mit der Zeit vertiefende Falten, insbesondere in den Bereichen um die Augen, im Lippenbereich, an den Wangen, der Stirn und dem Hals.
Beschleunigt wird dieser Prozeß durch Umwelteinflüsse, übermäßige Sonnenbestrahlung (UV-Strahlung), Streß, Rauchen, Alkohol, sowie falsche Ernährung.
Mit Hilfe des Facelifting gelingt es, zumindest teilweise die Form und Spannung im Bereich der durch Falten veränderten Haut wieder herzustellen.
Unschöne Falten die sich mit der Zeit gebildet haben werden dauerhaft entfernt.
Insbesondere ist die Entfernung überschüssiger Halshaut sowie die Straffung Entfernung einer prominenten möglich. Vorwölbungen überschüssiger Haut im Bereich der unteren Gesichtshälfte lassen sich vermindern.
Das Facelift:
Es handelt sich bei dem Facelift um eine klassische Operation zur Straffung von Haut, Muskel- und Fettgewebe. Zu unterscheiden ist zwischen dem Standardlifting mit Korrektur der Wangen- und Halspartie, und dem erweiterten Lifting unter Einbeziehung des Stirn- und Lidbereiches sowie dem S-Lift, bei dem eine Straffung der Wangen-, Kinn und Halspartie erfolgt.
Je nach Ausprägung der Erschlaffung kann auch eine Kombination der einzelnen Verfahren eingesetzt werden.
Bei allen Operationstechniken wird auf den Erhalt der Mimik und der natürlichen Fältchenbildung geachtet.
Das S-Lift:
In unserer Klinik bevorzugen wir die Technik des Mini-Lifts auch S-Lift genannt, da hier das geringste Risiko zur Ausbildung eines "Maskengesichts" besteht und wir die Erfahrung gemacht haben, das die meisten unserer Patienten zwar verjüngt aber nicht operiert aussehen wollen.
Die Schnittführung beim S-Lift liegt überwiegend in der behaarten Kopfhaut bzw. unmittelbar vor dem Ohr, ist dementsprechend nahezu unsichtbar.
Er reicht von den Schläfenhaaren etwa 5 cm hinter dem Haaransatz, geht vor dem Ohr vorbei und endet dann unten hinter den Ohren Die Haare werden nicht rasiert, sondern im Schnittbereich nur zur Seite gekämmt.
Es wird ein ca. 3-4cm mal 10cm großes, S-förmiges Hautstück ausgeschnitten und entfernt.
Die Schläfen werden beim S-Lift nicht aufgeschnitten und eine Nerven- oder Gefäßverletzung ist extrem selten.
Nach Entfernung der überschüssigen Haut, wird die Muskulatur und das Bindegewebe (SMAS) gestrafft.
Zusätzlich kann das Unterhautfettgewebe am Hals abgesaugt werden.
Entscheidend ist jedoch die Straffung des SMAS unter der Haut.
Diese wird gestrafft und nicht nach hinten gezogen wie bei den veralteten Methoden, sondern wird nach oben gezogen, so daß das Gesicht wieder sein natürliches Aussehen zurück bekommt und nicht entstellt wird.
Die Vorteile eines S-Lift gegenüber einem klassischen Face-Lift ist die Tatsache, dass ohne große Narben hinter den Ohren und im Bereich der Schläfen eine deutlich sichtbare Straffung der Gesichtszüge und damit eine Verjüngung des Aussehens erzielt werden kann.
Für die Behandlung der Mundregion ist das S-Lift jedoch nicht geeignet.
Vor der Operation:
Im Rahmen des Eingriffs kann es wichtig sein alle früheren Erkrankungen von Ihnen zu kennen, bitte teilen Sie deshalb alle wichtigen Vorerkrankungen, Operationen und evtl. Komplikationen, Medikamenteneinnahmen und bekannte Allergien mit.
Ihre Angaben hierzu sind besonders wichtig, um das Operationsrisiko so gering wie möglich zu halten.
Sofern Sie nicht in Vollnarkose operiert werden, bitten wir sie etwa 14 Tage vor dem geplanten Operationstermin (z.B. beim Hausarzt) eine Blutabnahme zur Bestimmung von kleinem Blutbild und Blutgerinnung vornehmen zu lassen.
Das schriftlich dokumentierte Ergebnis bringen oder faxen Sie uns bitte spätestens bis zu einer Woche vor der dem Operationstermin zu. In Narkose werden die Schnitte so gesetzt, wie wir es zuvor mit ihnen besprochen haben.
Die Betäubung:
Abhängig vom operativen Umfang wird das S-Lift bei uns in örtlicher Betäubung durchgeführt. Ggf. ist eine Vollnarkose, verbunden mit einem Klinikaufenthalt von 2-5 Tagen ratsam um Komplikationsmöglichkeiten, wie Nachblutungen, frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.
Risiken und Komplikationen:
Die Komplikationen beim S-Lift sind sehr selten, und der Erfolg ist meist sicherer und beeindruckender als bei großen Gesichtsstraffungsoperationen.
In den seltensten Fällen kann es zu Gefühlsstörung der Wangen kommen, wobei dieser Zustand meistens nur einige Monate andauert.
Weitere mögliche aber sehr seltene Komplikationen sind überschießende Narbenbildung, Blutung und Infektion.
In seltenen Fällen sind kleine Narben Korrekturen und Fettabsaugungen notwendig um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
Nach der Operation:
Schwellungen nach einem S-Lift bilden sich bei entsprechender Behandlung rasch zurück.
Das Bereithalten eines Kühlelements wird empfohlen. Normalerweise sind die Patienten wieder schnell gesellschafts- und arbeitsfähig.
Wundschmerzen sind gering (max 1-2 Tage) und können bei Bedarf mit Schmerztabletten behandelt werden.
Fäden werden nach fünf Tagen gezogen.
Allerspätestens nach 12-14 Tagen werden die restlichen Fäden entfernt.
Nach 3-4 Tagen benötigen Sie keinen Verband mehr.
Mehr hierzu im Aufklärungsbogen als Download [27 KB]
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Ein Peeling kann zwar Ihr Erscheinungsbild verändern und Ihr Selbstvertrauen erhöhen, aber sie wird kein perfektes Idealbild produzieren. Bevor Sie sich für das Peeling entscheiden, sollten Sie sorgfältig Ihre Erwartungen überdenken und mit uns darüber sprechen. Eine hundert prozentige Garantie auf ein bestimmtes Ergebnis gibt es nicht. Wenn Sie ein Peeling in Erwägung ziehen, wird Ihnen dieses Informationsblatt bereits Grundinformationen über die Behandlungsmethode geben. Natürlich können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen. Bevor man sich zu einem operativen Eingriff entschließt, sollte immer ein individuelles, informatives und sachliches Gespräch mit dem jeweiligen Operateur erfolgen. |