Photodynamische Therapie

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Die photodynamische Therapie ist eine Form der Photochemotherapie, bei der ein Photosensibilisator unter Sauerstoffbeteiligung mit sichtbarem Licht reagiert und gewebetoxische Produkte entstehen. Tumorzellen, aber auch Makrophagen, nehmen LDL-gebundene Photosensibilisatoren durch Endozytose auf.

Dieses Verfahren wird zur Therapie von aktinischen Keratosen, M. Bowen, oberflächlichen Basalzellkarzinomen und als second-line Therapie bei fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom des Kopf- oder Halsbereiches, wenn andere Vortherapien versagt haben.

Zumeist sind 1-2 Sitzungen im Abstand von 1 Woche erforderlich. Vor der Therapie werden evetuell vorhandene Schuppen u/o Krusten auf der zu behandelnden Läsion entfernt. Dann wird die photosensibilisierende Salbe (etwa 1 mm dick) mittels Spatel auf die zu behandelnde Läsion und überlappend 1 cm auf die umgebende, klinisch gesunde Haut aufgetragen. Dann wird die zu behandelnde Läsion mit einem okkludierendem und lichtdichtem Verband versehen. Die Therapiedauer liegt –je nach Präparat- zwischen 2 und 6 Std. Dann wird die Creme mit physiologischer Kochsalzlösung entfernt und das Areal bestrahlt.

Nach der Behandlung kann es zu Rötungen, Brennen, Krustenbildung, Schwellungen, Schmerzen, Schuppung, Juckreiz, seltener Blasenbildung, großflächige Pustulationen, Erosionen, Ulzeration, Hyper- oder Hypopigmentierung kommen. Sehr selten wird eine sog Urtikaria (Nesselsucht) oder eine reaktive Migräne, Hautatrophie, Übelkeit oder grippeähnliche Symptome beobachtet.


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